Das Sebright ist eine britische Hühnerrasse. Ein Mann namens Sir John Sebright erzüchtete sie Anfang des 19. Jahrhunderts als Kreuzung aus einem Bantam und einem polnischen Huhn. 1874 hatte sich die Rasse in zwei getrennte Rassen aufgespalten, das gold gesäumte und das silber gesäumte Sebright, und im folgenden Jahr wurden die Bezeichnungen in Gold- und Silber-Sebrights geändert. 1899 wurde das Sebright zu einer Rasse mit zwei Unterarten (Golden und Silver) zusammengefasst; Form und Farbe wurden separat definiert. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Rasse kontinuierlich weiterentwickelt, Form, Größe und Farbe wurden verbessert, bis im Jahr 1952 schließlich der heutige Standard festgelegt wurde.

Die Vögel sind schwierig aufzuziehen und daher für Anfänger nicht geeignet. Ausgewachsene Vögel sind robust und aktiv und fühlen sich in der Freilandhaltung am wohlsten. Bei entsprechendem Angebot nisten sie gerne in Bäumen. Sie legen nicht viele Eier; die Eier, die sie legen, sind klein und weiß. Sebrights haben eine sehr aufrechte Haltung und stolzieren gerne herum.

Heute gibt es zwei anerkannte Unterarten, Golden und Silver. Der goldene Farbenschlag wird häufig als leuchtend und tiefgold bezeichnet, während die silberne Variante tatsächlich weiß ist. Das Sebright ist berühmt für sein gesäumtes Gefieder. Jede einzelne Feder hat einen schwarzen Rand, wodurch die Grundfarbe noch leuchtender und auffälliger wirkt. Es ist eine echte Zwerghuhnrasse; eine entsprechende „große“ Rasse gibt es nicht.