Voraussetzung und Zubehör für die künstliche Bebrütung:
Enteneier, Lagerraum, Brutgerät (Brutmaschine), Thermometer, Hygrometer, ...
| Brutgerät:
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Brutgerät:
Es gibt verschiedene Brutgeräte, grundsätzlich kann man
alle Brutgeräte in zwei Arten einteilen: Motorbrüter und
Flächenbrüter Bei den Flächenbrütern wird die Luft durch Heizdrähte erwärmt, dass bedeutet, dass die Wärme ungleichmäßig im Raum verteilt ist, und die Eier bräuchten ja eigentlich alle die selbe Temperatur. Bei den Motorbrütern wird die Luft durch einen Ventilator im Raum umgewälzt und so eine gleichmäßige Temperatur im ganzen Brutapparat erreicht. Auch besteht bei den Flächenbrütern das Problem, dass sich durch die stehende Luft eine sauerstoffarme Schicht um die Eier bildet. Um Informationen über die Handhabung des Brutgerätes und der technischen Einrichtung zu bekommen, sollten sie die Brut- und Gebrauchsanweisung der jeweiligen Brutmaschine genau durchlesen |
| Brutdauer: | 28 - 30 Tage (Vorbrut- und Schlupfbrutzeit)
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| Lager/Raum-Temperatur: | < 15° C (10° C) und 70% - 80% Luftfeuchtigkeit
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| Temperatur:
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37,6° C und 37,8° C (37,8° C) (Brut)
Temperatur:
Flächenbrüter (ohne Luftumwälzung) weisen ein mehr oder
weniger starkes Temperaturgefälle zwischen Eioberseite
und Eiunterseite auf. Um genaue Messwerte zu erhalte,
ist das Brutthermometer so anzubringen, dass sich die
Thermometerkugel unmittelbar an der Oberseite eines
befruchteten Eis befindet.
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| Luftfeuchtigkeit:
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50% - 65% (65%)
Durch Verdunstung des Wassers im Brutgerät wird die erforderliche Luftfeuchtigkeit erzeugt.
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| Luftfeuchtigkeit: | 75% - 80% (Schlupf)
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| Lüftung: | Sauerstoff zur positiven Entwicklung von Keimen
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| Eierwendung:
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Drehung der Eier
manuell oder automatisch Wenden und Kühlen: Gewendet wird bei den Brutgeräten ohne Wendeautomatik ab dem 3.Bruttag bis 3 Tage vor dem Schlupf. Die Wendung sollte in regelmäßigen Zeitabständen vorgenommen werden. Die Häufigkeit der Wendung richtet sich nach der Eierart und wird vom Hersteller in der Gebrauchsanweisung angegeben. Durch das Wenden der Eier wird die Entwicklung des Embryos günstig beeinflusst.
Geräte mit vollautomatischer Wendeeinrichtung
ermöglichen ein mehrmaliges, schonendes und
zuverlässiges Wenden, verteilt auf 24 Stunden je Tag.
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| Schieren:
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Entfernung/Aussortierung der unbefruchteten Eier nach 5
- 9 Tagen mit Hilfe einer Spezial-Lampe bzw. Eine
Papprolle und eine Lichtquelle darunter, das Ei
obendrauf und Raum verdunkeln.
Schieren:
Schieren ist ein durchleuchten der Eier mit einer hellen
Lampe, dabei werden unentwickelte Eier ausgesondert.
Befruchtete Eier erscheinen durch die Schierlampe leicht
rötlich, unbefruchtete blaß und hell. Zudem zeigen
befruchtete Eier einen dunklen Sektor, von dem aus die
bereits entwickelten Blutgefäße ausgehen ("Spinne").
Bereits abgestorbene Eier können einen kleinen, oft kaum
beweglichen Punkt oder "Blutgefäßstriche" aufweisen.
Unbefruchtete und abgestorbene Eier sind zu entfernen.
Das gilt auch beim Schieren, sowie bei der Umlage in die
Schlupfhorde. Allerdings ist es angebracht die Eier bei
denen man sich nicht ganz sicher sind, ob sie noch etwas
werden oder nicht, nicht gleich zu entfernen, sondern
erst noch eine Zeitlang zu beobachten. siehe Bruttagebuch
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| Schlupf:
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bestimmte Zeitphase des
Kükens bis zum Aufpicken und Verlassen des Eis
Schlupf:
Mit der Umlage des Brutgutes in die Schlupfhorde beginnt
für das werdende Küken der Schlupfprozess. Das Küken
pickt die Eischale durch und sprengt sie. Während dieser
Zeit ist eine erhöhte Luftfeuchtigkeit zweckmäßig.
Obwohl die Neugier kaum zu bremsen ist, muss ich darauf
hingewiesen , dass das Brutgerät während des
Schlupfprozesses auf keinen Fall geöffnet werden kann.
Bei jedem Öffnen des Brutgerätes fällt das Schlupfklima
zusammen, was zur Folge hat, dass die Eihaut zäh und
ledrig wird. Dadurch wird der Schlupf für das Küken
stark erschwert. Die schlüpfenden Küken werden
empfindlich geschädigt und verenden bereits während des
Schlupfes. Ein häufiger Fehler ist die zu frühe Entnahme
der Küken aus dem Schlupfgerät. Geschlüpfte Küken
verbleiben am besten während der ersten 24 Lebensstunden
bei optimalem Klima im schützenden Schlupfgerät. Werden
die Küken, ehe sie richtig abgetrocknet sind und ehe sie
sich vom Schlupfprozess erholt haben, aus dem
Schlupfgerät zu einem meist zu wenig erwärmten
Aufzuchtplatz gebracht, sind die Aufzuchtprobleme
vorprogrammiert.
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| Wärme:
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für die Küken z.B.
durch Infrarotlampe 2 - 3 Wochen - die erste Woche ca. 29-33 Grad, danach langsam absenken.
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| Aufzucht:
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Die Entenküken brauchen
unbedingt Gesellschaft - prima wären natürlich einige
Enten ...
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Desinfektion der Brutmaschine
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Desinfektion
der Brutmaschine:
Das Brutgerät sollte nach jedem Schlupf gründlich
gereinigt und anschließend desinfiziert werden.
Handelsübliche keim- und pilztötende, richtig
angewendete Breitspektrumdesinfektionsmittel sind dazu
bestens geeignet. Eine zuverlässige Desinfektion des
Brutgerätes erreicht man mit Formalin/Kaliumpermanganat.
Für ein Brutgerät mit einer Eikapazität von 50-100
desinfiziert man folgendermaßen: Eine 1-l-Blechdose in
einem hitzebeständigen Teller in das Brutgerät stellen.
5g Kaliumpermanganat und 7g Formalin in die Dose geben;
das Brutgerät gut verschließen und das
Desinfektionsmittel etwa 30 Minuten einwirken lassen.
Größere Brutgeräte benötigen beim gleichen
Mischungsverhältnis einen entsprechend größeren
Desinfektionsmittelanteil. ACHTUNG: Verwenden Sie für Brutgeräte aus Thermalplastik nur solches Desinfektionsmittel, welches für Styropor geeignet ist. |
Negative Bruterfolge:
teilweise durch unbefruchtete Eiermeistens durch zu alte Eier
kranke Elternteile
falsche Behandlung der Eier
defekte Eierschalen
fehlerhafte Drehung der Eier
falsche Temperaturen
falsche Aussortierung
zu hohe bzw. zu niedrige Luftfeuchtigkeit
falsche Belüftung
schlechte Sauerstoffzufuhr
fehlerhafte Bedienung der Brutgeräte
falsche Brutdauer
und später durch falsche Ernährung
und und und ...
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