Kunstbrut

Bruteier

Es sollte beachtet werden, das die gesammelten Bruteier  nicht der Sonne oder zu viel Wärme ausgestzt sind. Sie sollten  mit der Spitze nach unten in einem Raum mit einer Temp. bis 15 Grad gelagert werden und einer hohen Luftfeuchtigkeit und die 70%. Laufenteneier können bis zu 3 Wochen gelagert werden, da die Ente sie auch im Nest sammelt bis sie sich zum brüten entscheidet. Da bei sollten jedoch die Eier einmal am Tag gewendet werden. Die Eier dürfen nicht abgewaschen werden, da die Schutzschicht, die das Ei umgibt und es vor Bakterien und Keimen schütz, entfernt wird.

Bruteier die per Versand kamen, sollten min. 24 h mit der Spitzte nach unten ( wie oben beschrieben) gelagert werden !!!

 

 

 

Brutdauer:

28-30 Tage

 

Die Anfangstemperatur bei Enten sollte 37,8 - 38,8Grad betragen, die relative Luftfeuchtigkeit sollte man auf etwa 50-60% einrichten.


Nach 6 Tagen sollte man die Eier schieren, daß heißt man kann die unbefruchteten Eier entfernen, ebenfalls nach 6 Tagen müssen Eier  täglich bis 3 Tage vor dem Schlupf abgekühlt werden (ca. 20 - 25 min.), und mit lauwarmen Wasser besprüht werden, dieses bewirkt das die Eischale weicher wird.

Wenden sollte man die Eier aller Geflügelarten 3mal pro Tag. 3 Tage vor dem Schlupf sollte man die Luftfeuchtigkeit auf 80-90% steigern, und die Temperatur um 3-4 Zehntel senken.

Wird all dies beachtet hat man mit Gewissheit ein gutes Schlupfergebnis. Brutdauer 28-35 Tage je nach Art.

 

 

Voraussetzung und Zubehör für die künstliche Bebrütung:

Enteneier, Lagerraum, Brutgerät (Brutmaschine), Thermometer, Hygrometer, ...

   
Brutgerät:

 

 

 

 

 

Brutgerät: Es gibt verschiedene Brutgeräte, grundsätzlich kann man alle Brutgeräte in zwei Arten einteilen: Motorbrüter und Flächenbrüter
Bei den Flächenbrütern wird die Luft durch Heizdrähte erwärmt, dass bedeutet, dass die Wärme ungleichmäßig im Raum verteilt ist, und die Eier bräuchten ja eigentlich alle die selbe Temperatur. Bei den Motorbrütern wird die Luft durch einen Ventilator im Raum umgewälzt und so eine gleichmäßige Temperatur im ganzen Brutapparat erreicht. Auch besteht bei den Flächenbrütern das Problem, dass sich durch die stehende Luft eine sauerstoffarme Schicht um die Eier bildet.
Um Informationen über die Handhabung des Brutgerätes und der technischen Einrichtung zu bekommen, sollten sie die Brut- und Gebrauchsanweisung der jeweiligen Brutmaschine genau durchlesen
Brutdauer:  

28 - 30 Tage (Vorbrut- und Schlupfbrutzeit)

 

Lager/Raum-Temperatur:  

< 15° C (10° C) und 70% - 80% Luftfeuchtigkeit

 

Temperatur:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

37,6° C und 37,8° C (37,8° C) (Brut)

Temperatur: Flächenbrüter (ohne Luftumwälzung) weisen ein mehr oder weniger starkes Temperaturgefälle zwischen Eioberseite und Eiunterseite auf. Um genaue Messwerte zu erhalte, ist das Brutthermometer so anzubringen, dass sich die Thermometerkugel unmittelbar an der Oberseite eines befruchteten Eis befindet.
Bei Motorbrütern ist min ganzen Brutraum die gleiche Temperatur, so dass eine gleichmäßige Bruttemperatur für jedes Ei gesichert ist. Das Brutthermometer ist regelmäßig durch Vergleichen mit einem geeichten Fieberthermometer im Wasserbad zu kontrollieren. Abweichungen können zum Beispiel durch Unterbrechungen der Quecksilbersäule entstehen. Gibt man ein solches Thermometer für kurze Zeit in das Tiefkühlfach des Kühlschrankes, kann dieser Mangel meist schon behoben werden. Auch sind die Wärmeregulierungseinrichtungen (Thermostat) sowie Luftumwälzungssysteme (Ventilator) auf ihre Funktion hin zu prüfen und gegebenenfalls entsprechend zu waren. Bei zu hoher Bruttemperatur wird die Brut beschleunigt, bei zu niedriger Temperatur wird sie verzögert. In beiden Fällen ist mit weniger vitalen oder sogar verkrüppelten Küken zu rechnen, die oft während der ganzen Aufzucht Probleme machen. Grundsätzliche können schon geringe Abweichungen von 2 bis 3°Celsius über der normalen Bruttemperatur für die Brut verderblich sein. Gelegentliche Temperaturschwankungen nach unten gefährden die Brut weniger. Bei genauer Einhaltung der Bruttemperatur erfolgt der Schlupf von gesunden und kräftigen Küken genau am berechneten Schlupftag innerhalb weniger Stunden

 

Luftfeuchtigkeit:

 

 

50% - 65% (65%)

Durch Verdunstung des Wassers im Brutgerät wird die erforderliche Luftfeuchtigkeit erzeugt.

 

Luftfeuchtigkeit:  

75% - 80% (Schlupf)

 

Lüftung:  

Sauerstoff zur positiven Entwicklung von Keimen

 

Eierwendung:

 

 

 

 

 

 

Drehung der Eier manuell oder automatisch

Wenden und Kühlen: Gewendet wird bei den Brutgeräten ohne Wendeautomatik ab dem 3.Bruttag bis 3 Tage vor dem Schlupf. Die Wendung sollte in regelmäßigen Zeitabständen vorgenommen werden. Die Häufigkeit der Wendung richtet sich nach der Eierart und wird vom Hersteller in der Gebrauchsanweisung angegeben. Durch das Wenden der Eier wird die Entwicklung des Embryos günstig beeinflusst.

 Geräte mit vollautomatischer Wendeeinrichtung ermöglichen ein mehrmaliges, schonendes und zuverlässiges Wenden, verteilt auf 24 Stunden je Tag.
 

 

Schieren:

 

 

 

 

 

 

 

Entfernung/Aussortierung der unbefruchteten Eier nach 5 - 9 Tagen mit Hilfe einer Spezial-Lampe bzw. Eine Papprolle und eine Lichtquelle darunter, das Ei obendrauf und Raum verdunkeln.

Schieren: Schieren ist ein durchleuchten der Eier mit einer hellen Lampe, dabei werden unentwickelte Eier ausgesondert. Befruchtete Eier erscheinen durch die Schierlampe leicht rötlich, unbefruchtete blaß und hell. Zudem zeigen befruchtete Eier einen dunklen Sektor, von dem aus die bereits entwickelten Blutgefäße ausgehen ("Spinne"). Bereits abgestorbene Eier können einen kleinen, oft kaum beweglichen Punkt oder "Blutgefäßstriche" aufweisen. Unbefruchtete und abgestorbene Eier sind zu entfernen. Das gilt auch beim Schieren, sowie bei der Umlage in die Schlupfhorde. Allerdings ist es angebracht die Eier bei denen man sich nicht ganz sicher sind, ob sie noch etwas werden oder nicht, nicht gleich zu entfernen, sondern erst noch eine Zeitlang zu beobachten.
Geschiert wird in der Regel am 7 und 12. Bruttag, wobei man am 7.Bruttag meist noch keine klaren Ergebnisse sehen kann, Eier mit brauner Schale werden in der Regel etwas später geschiert.
  

siehe Bruttagebuch

 

Schlupf:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

bestimmte Zeitphase des Kükens bis zum Aufpicken und Verlassen des Eis

angepicktes Ei

Schlupf: Mit der Umlage des Brutgutes in die Schlupfhorde beginnt für das werdende Küken der Schlupfprozess. Das Küken pickt die Eischale durch und sprengt sie. Während dieser Zeit ist eine erhöhte Luftfeuchtigkeit zweckmäßig. Obwohl die Neugier kaum zu bremsen ist, muss ich darauf hingewiesen , dass das Brutgerät während des Schlupfprozesses auf keinen Fall geöffnet werden kann. Bei jedem Öffnen des Brutgerätes fällt das Schlupfklima zusammen, was zur Folge hat, dass die Eihaut zäh und ledrig wird. Dadurch wird der Schlupf für das Küken stark erschwert. Die schlüpfenden Küken werden empfindlich geschädigt und verenden bereits während des Schlupfes. Ein häufiger Fehler ist die zu frühe Entnahme der Küken aus dem Schlupfgerät. Geschlüpfte Küken verbleiben am besten während der ersten 24 Lebensstunden bei optimalem Klima im schützenden Schlupfgerät. Werden die Küken, ehe sie richtig abgetrocknet sind und ehe sie sich vom Schlupfprozess erholt haben, aus dem Schlupfgerät zu einem meist zu wenig erwärmten Aufzuchtplatz gebracht, sind die Aufzuchtprobleme vorprogrammiert.
 

 

   
Wärme:

 

 

für die Küken z.B. durch Infrarotlampe 2 - 3 Wochen

- die erste Woche ca. 29-33 Grad, danach langsam absenken.

 

Aufzucht:

 

 

 

 

 

Die Entenküken brauchen unbedingt Gesellschaft - prima wären natürlich einige Enten ...

zwei Wochen nach dem Schlupf

 

Desinfektion der Brutmaschine

 

 

 

 

Desinfektion der Brutmaschine: Das Brutgerät sollte nach jedem Schlupf gründlich gereinigt und anschließend desinfiziert werden. Handelsübliche keim- und pilztötende, richtig angewendete Breitspektrumdesinfektionsmittel sind dazu bestens geeignet. Eine zuverlässige Desinfektion des Brutgerätes erreicht man mit Formalin/Kaliumpermanganat. Für ein Brutgerät mit einer Eikapazität von 50-100 desinfiziert man folgendermaßen: Eine 1-l-Blechdose in einem hitzebeständigen Teller in das Brutgerät stellen. 5g Kaliumpermanganat und 7g Formalin in die Dose geben; das Brutgerät gut verschließen und das Desinfektionsmittel etwa 30 Minuten einwirken lassen. Größere Brutgeräte benötigen beim gleichen Mischungsverhältnis einen entsprechend größeren Desinfektionsmittelanteil.
ACHTUNG: Verwenden Sie für Brutgeräte aus Thermalplastik nur solches Desinfektionsmittel, welches für Styropor geeignet ist.
 

 

Negative Bruterfolge:

teilweise durch unbefruchtete Eier
meistens durch zu alte Eier
kranke Elternteile
falsche Behandlung der Eier
defekte Eierschalen
fehlerhafte Drehung der Eier
falsche Temperaturen
falsche Aussortierung
zu hohe bzw. zu niedrige Luftfeuchtigkeit
falsche Belüftung
schlechte Sauerstoffzufuhr
fehlerhafte Bedienung der Brutgeräte
falsche Brutdauer
und später durch falsche Ernährung
und und und ...

 

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