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Gelegentlich leiden sie an Parasiten im Darm - wie wir es auch
von Hund und Katze kennen. Das Entwurmungsmittel für Geflügel
ist aber preiswert und außerdem leicht im Futter zu
verabreichen. Am besten führt man diese Prozedur zweimal
jährlich durch, vorsorglich.
Eine gewisse Gefahr stellen Dornen
dar, die sich die Enten eintreten können.
Ansonsten sind Laufenten
widerstandfähig und von eiserner Gesundheit
Falls eine Ente abmagert, obwohl
ihr reichlich Futter und Wasser zur Verfügung steht, dann ist
das Tier vermutlich von Kokzidien oder Würmern im Darm befallen.
Da Enten in ihr Badewasser koten und davon saufen, müssen Sie
davon ausgehen, dass auch die Kameraden früher oder später von
Darmparasiten befallen sind.
Eine Übertragung auf den
Menschen müssen Sie aber nicht befürchten. Schließlich trinken
Sie ja nicht von dieser Dreckbrühe. Beim Tierarzt erhalten Sie
Wurmmittel (Concurat-L 10 %) in Pulverform. Das rühren Sie in
etwas Futter und servieren es mittags. Dieses Frühstück sollte
etwas verspätet gereicht werden, damit die Kleinen es
heißhungrig herunterschlingen. Gespeist wird ausnahmsweise im
Stall. Dazu darf kein zusätzliches Wasser gereicht werden, weil
sonst die Enten die Medizin aus dem Futter herauswaschen. Wenn
alle brav aufgegessen haben, können Sie wie gewohnt füttern.
Falls eine Ente humpelt, hat sie
sich vermutlich etwas in den Fuß getreten. Versuchen Sie den
Fremdkörper (meist ein Dorn) zu entfernen, und versorgen Sie die
Wunde mit Traumeel-Salbe. Dann setzen Sie den Patienten zusammen
mit einem anderen Entchen in einen großen Mörtelkübel
(mindestens 90 l), den Sie mit Stroh ausgelegt haben.
Das Futter rühren Sie mit
reichlich Wasser an, denn es ist nicht empfehlenswert,
Trinkwasser in den Kübel zu stellen, anderenfalls plempern die
Enten so lange damit herum, bis der Eimer leer und das Stroh
patschnass ist.
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